AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Vermietung der Gästezimmer von Familie Ruge  (Inhaber im Folgenden Vermieter genannt)

§ 1

a) Ein Gastaufnahmevertrag gilt dann als abgeschlossen, wenn nach mündlicher oder schriftlicher Bestellung eines Zimmers durch einen Gast eine Zusage vom Vermieter an den Gast schriftlich (z.B. Email) erfolgt ist.
b.) Sollte kurzfristig die Zustellung nicht mehr möglich sein, gilt auch die Bereitstellung des Zimmers als Auftragsbestätigung.
c) Der Abschluss des Mietvertrages verpflichtet beide Vertragsparteien zur Erfüllung dieses Vertrages.

§ 2

a) Vertragsauflösungen können nur im gegenseitigen Einvernehmen beider Parteien erfolgen oder wenn 30 Tage vor Anreise der Vertrag schriftlich gekündigt worden ist.

b) Für angemietete Zimmer ist das vereinbarte Entgelt auch dann zu zahlen, wenn die Buchung vom Gast weniger als 30 Tage vor Leistungsbeginn storniert wird, dieser nicht oder später erscheint oder früher abreist (§ 552 BGB). Die ersparten Aufwendungen  betragen 20% des vereinbarten Preises. Dem Gast bleibt der Nachweis eines niedrigeren, dem Vermieter der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten.

c)  Im Falle höherer Gewalt (Brand o.ä.) oder sonstiger von der Vermieterin nicht zu vertretende Hinderungsgründe,  behält sich dieser das Recht vor, vom Vertrag zurückzutreten, ohne das dem Kunden ein Anspruch, z.B. auf Schadensersatz zusteht.

d) Die Vermieterin ist gehalten, nicht in Anspruch genommene Quartiere nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben. Entsprechend der möglichen Weitervermietung reduziert sich die Ausfallzahlung des Gastes um die Tage, an denen das bestellte Zimmer anderweitig vermietet werden konnte.

§3

a) Die Preise für die Zimmer bestimmen sich nach der zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gültigen Preisliste.

b) Alle angegebenen Preise in Verträgen verstehen sich inkl. ges. Mehrwertsteuer und Endreinigung.

§ 4

Soweit dem Mieter eine Abstellmöglichkeit, z.B. für ein Fahrrad oder ähnliches, auf dem Grundstück oder zum Grundstück gehörenden Räumlichkeiten, zur Verfügbarkeit gestellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande. Es besteht keine Überwachungspflicht durch die Vermieterin.

§ 5

a) Für Beschädigungen oder Verluste, die während der Vertragsdauer eintreten, haftet der Kunde gegenüber der Vermieterin, sofern der Schaden nicht im Verantwortungsbereich der Vermieterin liegt.
b) Sämtliche Schäden am Vermietobjekt, so wie an Einrichtungsgegenständen und Inventar sind der Vermieterin unverzüglich zu melden.
c) Störungen an zur Verfügung gestellten technischen Einrichtungen werden, soweit möglich, sofort beseitigt. Eine diesbezügliche Zurückbehaltung oder Minimierung von Zahlungen ist unzulässig.

§ 6

Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung eines bestimmten Zimmers. Zur Verfügung gestellte Einsgell- und Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder und Motorräder sind ausdrücklich nicht Bestandteil des Mietvertrages. Hierbei handelt es sich um einen kostenlosen Service des Vermieters, auf den kein rechtlicher Anspruch besteht. Ebenso können im Schadensfall / bei Diebstahl aus diesem Service keine Ansprüche gegen den Vermieter erhoben werden.

§ 7

Die Zimmer werden am Anreisetag ab spätestens 15:00 Uhr bereitgestellt und müssen am Abreisetag bis 10:00 Uhr vom Gast geräumt sein, sofern nicht anderweitige An- und Abreisewünsche schriftlich vereinbart wurden.

§ 8

Die Vermieterin behält sich das Recht vor, einen Gast aus der Pension zu verweisen, wenn dieser die Ruhe stört, andere Gäste verärgert, beleidigt, sich nicht an die Hausordnung hält, oder sich in sonstiger Weise inakzeptabel verhält.

§ 9

Erfüllungsort für beide Seiten ist Recklinghausen. Es gilt deutsches Recht, Gerichtsstand ist Recklinghausen.